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Liebe #4

Ich will keine Klette sein. Ich will nicht diejenige sein, die sich immer wieder meldet, obwohl nicht immer etwas zurückkommt. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll, weil ich noch nie in dieser Situation war. Ich hatte noch nie einen "Freund". Ich will gewollt werden. Ich will nicht aufdringlich wirken. Ich will Sicherheit und Gewissheit haben. Aber wie, wenn ich mich nicht traue, ihm die Wahrheit zu sagen? Um die Wahrheit sagen zu können, müsste ich ihm vertrauen können. Um ihm vertrauen zu können, müsste ich mich ihm öffnen. Um mich ihm zu öffnen, brauche ich sein Vertrauen. Teufelskreis? Ich möchte ihn durchbrechen, aber er gibt mir die Möglichkeit nicht.
30.7.11 18:49


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Alltag #4

Meine Mutter kam vorhin zu mir und meinte, dass ich echt dünn geworden wäre. (Jaja, wie oft wollt ihr es eigentlich noch erwähnen?) Und sie hat mich gefragt, ob ich wieder meine "Sperenzchen" treiben würde und hat dabei auf mein Bad gezeigt. Da ich es nicht mehr mache, konnte ich es glaubwürdig abstreiten und habe sie dadurch beruhigt. Wie naiv sie doch ist. Weder meine Therapeutin noch meine Eltern haben je begriffen, dass ich nie darauf aus war diese "Sperenzchen" zu betreiben. Das Einzige was mich dazu gebracht hat, war die Tatsache, dass es schwer war vor meinen Eltern das Hungern zu verbergen. Also musste ich eine Möglichkeit finden, trotzdem Gewicht zu verlieren. Mein eigentliche Obsession ist also das Hungern und sie meint, wenn ich Gewicht verliere und sie mich trotzdem Essen sieht, bin ich normal. Und sie hat mich heute Essen gesehen, da sie mich dazu gebracht hat, zu Mittag zu essen. Reis, Tomatensauce und ein kleines Fleischröllchen. Damit hätte ich heute zwei Mahlzeiten und einen Snack. Ich kann im Moment nicht einschätzen, ob ich noch schwach werde heute Abend werde. Kommt wahrscheinlich darauf an, ob und wann er sich meldet.
30.7.11 18:12


Er#2

Bin ich in ihn verliebt? Ist er in mich verliebt?. Für die erste Frage gibt es Anzeichen die dafür sprechen, aber auch Anzeichen, die dagegen sprechen. Ich denke wirklich viel über ihn nach, möchte am liebsten bei ihm sein (Anzeichen dafür), aber ich zweifle auch noch. Kann ich mit seinem Charakter über einen langen Zeitraum hinweg klar kommen? Ändere ich mich zu stark für ihn, passt er sich auch mir an? Hält mein Kopf es aus, ihn erstmal nur am Wochenende zu sehen? (Anzeichen dagegen, zumindest der Fakt, dass ich mir darüber Gedanken mache). Darf man zweifeln, wenn man verliebt ist? Oder muss es bedingungslos sein? Wenn er in mich verliebt ist, ist er es (im Moment zumindest auf jeden Fall) nicht bedingungslos. Er hat seinen eigenen Kopf, ist in manchen Sachen ziemlich auf sich selbst fokussiert, nimmt nicht immer Rücksicht, vor allem was das Eine angeht. Also muss ich es doch auch nicht sein? Aber was ist, wenn er nicht merkt, dass mich dieses Sachen stören und denkt, dass ich diejenige bin, die nur Bedingungen stellt?
30.7.11 13:20


Er#1

Ich habe mehr als 24 Stunden am Stück mit ihm verbracht. Die Zeit war echt schön, ging viel zu schnell rum und ich hatte eigentlich nur kurze Abschnitte, in denen ich mich unwohl gefühlt habe. Wir haben mit seinen Eltern zusammen gegessen und ich habe mich sehr gut mit ihnen verstanden und ich glaube, dass ich einen guten Eindruck hinterlassen habe. Das Einzige, was mein positives Gefühl über die 24 Stunden überschattet, ist, dass wir dreimal miteinander geschlafen haben. Donnerstagabend, Freitagmorgen und Freitagabend. Zusätzlich hat er sich, als wir freitags im Erlebnisbad waren, wieder an mich ran gemacht. Da ich noch nie in einer Beziehung zuvor war und ich noch nie mit jemanden außer ihm geschlafen habe, weiß ich nicht, ob ich mir darüber Gedanken machen sollte. Wenn ich jemanden fragen würde, der das ganze subjektiv betrachtet, würde er oder sie sicher sagen, dass ich auf mein Bauchgefühl hören sollte. Und das sagt mir, dass ich ihn darauf ansprechen sollte und das ganze klären sollte. Es ist ja nicht so, dass es mir nicht gefällt, aber ein irgendetwas stört mich daran trotzdem. Vielleicht liest das hier ja jemand, der mir sagt, dass das nicht so "unnormal" ist, wenn man sooft mit jemanden schläft, wenn man erst kurze Zeit zusammen ist (obwohl ich mir darüber auch nicht 100 Prozent sicher bin).
30.7.11 10:09


Angst#2

Nachdem ich mich gestern Morgen nicht wiegen konnte, weil ich bei ihm geschlafen habe, bin ich heute mit einem unguten Gefühl auf die Waage. Ich habe mit mindestens +0,5kg oder mehr gerechnet. Überrascht wurde ich mit -1,2 kg. Zuerst habe ich es gar nicht glauben können. Wie schafft man es 1,2kg abzunehmen, wenn man isst und sich kaum bewegt? Ich habe die letzten zwei Tage wirklich viel gegessen. Gestern Abend sogar um halb 10 noch Abendessen und eine normale Portion, da wir mit seinen Eltern zu Abend gegessen haben. Es ist so unfair. Tagelang esse ich so wenig und nehme nur 0,4kg pro Tag ab und jetzt sowas. Eigentlich sollte ich mich freuen, aber ich habe auch Angst. Angst, dass ich nächste Woche wieder alles drauf haben werde. Angst, dass ich versage und meine ganze Arbeit zu nichte mache.
30.7.11 09:49


Fakten #2

Der Unterschied zwischen einer Diät und einer Essstörung in meinen Augen: D: Ein festes Zielgewicht, von dem glaubt, dass man die Figur haben wird, die einen glücklich macht. E: Der Weg ist das Ziel. Erfolge und Misserfolge werden an der Waage festgemacht, aber es zählt nur, dass es weniger wird. D: Man verbringt seine Zeit damit nach kalorienreduzierten Rezepten zu suchen, die möglichst wenig Fett oder Kohlenhydrate haben. E: Man verbringt seine Zeit damit darüber nachzudenken, wie man es vermeiden kann überhaupt zu essen. D: Man erzählt den Menschen um sich herum, dass man abnehmen will, man erzählt anderen, wie wenig man gegessen hat. Man will, dass die Menschen einen ermutigen, weiter abzunehmen oder einen zum Gewichtsverlust beglückwünschen. E: Alles geschieht geheim. Man erzählt jedem, wie viel man schon gegessen hat, auch wenn man noch gar nichts gegessen hat. Man leugnet den Gewichtsverlust, wenn man darauf angesprochen wird, freut sich aber insgeheim, weil man weiß, dass man auf dem richtigen Weg ist. tbc
28.7.11 11:11


Fakten #2

Der Unterschied zwischen einer Diät und einer Essstörung in meinen Augen: D: Ein festes Zielgewicht, von dem glaubt, dass man die Figur haben wird, die einen glücklich macht. E: Der Weg ist das Ziel. Erfolge und Misserfolge werden an der Waage festgemacht, aber es zählt nur, dass es weniger wird. D: Man verbringt seine Zeit damit nach kalorienreduzierten Rezepten zu suchen, die möglichst wenig Fett oder Kohlenhydrate haben. E: Man verbringt seine Zeit damit darüber nachzudenken, wie man es vermeiden kann überhaupt zu essen. D: Man erzählt den Menschen um sich herum, dass man abnehmen will, man erzählt anderen, wie wenig man gegessen hat. Man will, dass die Menschen einen ermutigen, weiter abzunehmen oder einen zum Gewichtsverlust beglückwünschen. E: Alles geschieht geheim. Man erzählt jedem, wie viel man schon gegessen hat, auch wenn man noch gar nichts gegessen hat. Man leugnet den Gewichtsverlust, wenn man darauf angesprochen wird, freut sich aber insgeheim, weil man weiß, dass man auf dem richtigen Weg ist. tbc
28.7.11 10:56


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