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Alltag #3

Ich habe heute eine extreme Abneigung gegen Essen. Ich weiß nicht warum, aber es ist ungewöhnlich. Ich muss mir nicht einreden, dass das erfüllende Hungergefühl weggeht, wenn ich etwas esse. Nein, allein der Gedanke an Essen erfüllt mich mit Abneigung, bei einigen Lebensmitteln wird mir allein von Drankdenken schlecht. Vor allem bei Süßigkeiten, die ich mir normalerweise ohne Punkt und Komma reinstopfen könnte, habe ich das Gefühl ich müsse mich übergeben. Nur von dem Gedanken. Aber ich weiß, dass das gefährlich ist. Sollte ich nämlich heute Abend gezwungen sein, etwas zu essen, könnte es ausarten, da mein Körper sich nach Essen sehnt und meinen Kopf überlisten könnte. Doch da meine Eltern heute Abend beide weg gehen wollen, muss das Gefühl nur bleiben.
27.7.11 17:29


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Liebe #3

Ich glaube, ich werde in dieser Beziehung untergehen. Er kontrolliert, bestimmt, entscheidet, fordert. Ich wehre mich nicht, nein, ganz im Gegenteil, ich lechze regelrecht danach. Ich freue mich wie ein kleines Kind an Weihnachten, wenn er mir zuhört und darauf reagiert; und nicht wie sonst, das Thema wechselt. Mein Herz tanzt jedes Mal einen ganzen Hochzeitswalzer, wenn er über etwas lacht, was ich sage. Ich verstelle mich in jede Richtung, damit ich ihm gefalle. Ich versuche mich zu ändern, damit ich seinen Ansprüchen genüge. Ich sage nichts, wenn ich etwas nicht will, da ich Angst habe, dass er mich dann nicht mehr will. Er hat mich in der Hand. Er bindet mich an ihn, während er auf Distanz bleibt. Er kann das jederzeit beenden und ohne viel Schaden aus dem ganzen gehen. Ich werde daran mit Sicherheit ein Stück zugrunde gehen.
26.7.11 22:37


Alltag #2

Ich habe verloren.
Zumindest dieser eine Teil von mir. Der Teil der vernünftig ist, der gesund, normal und stark sein will.
Ich habe mich gewogen und der andere Teil, der im Moment mehr als dominierend ist, jubelt. Ich wiege weniger als heute Morgen. Obwohl ich den ganzen Tag nichts wirklich anstrengendes gemacht habe. Und zwei Mahlzeiten hatte, wobei die erste unglaublich groß war. Der andere Teil wird morgen auch jubeln, wenn die neue, kleinere Zahl an der Einerstelle erscheint. Dann sind es 7 Kilo vom Höchstgewicht. Wie konnte ich nur so viel mehr als jetzt wiegen?
Selbst jetzt ist alles was ich verliere nicht genug.
26.7.11 22:13


Liebe #2

It's like I can't breathe
It's like I can't see anything
Nothing but you
I'm addicted to you
It's like I can't think
Without you interrupting me
In my thoughts
In my dreams
You've taken over me
It's like I’m not me



und ich habe das Gefühl, dass er es weiß. Und spielt.
26.7.11 21:03


Liebe #1

Und manchmal hasse ich ihn. Wenn er mich warten lässt. Wenn er mich nicht ernst nimmt. Wenn er mir nicht zuhört. Wenn er keine Rücksicht nimmt. Wenn er es immer wieder will. Und manchmal liebe ich ihn. Wenn er mich küsst. Wenn er mir sagt, dass er mich mag. Wenn er mich umarmt und so fest wie möglich an sich drückt. Wenn er mich anlächelt. Wenn er meine Hand nimmt. Wenn er will, dass ich bei ihm bin. Ich weiß nicht, ob das reicht, um ihn zu lieben. Ich weiß es wirklich nicht.
26.7.11 20:39


Zwiespalt #1

Ich musste gerade Spaghetti und Tomaten-/Schafskäsesauce zum Abendessen essen. Nicht nur, dass wir viel zu spät gegessen haben, ich habe auch noch extrem geschlungen. Die Portion war normal, jedoch viel zu viel für meinen Kopf. Jetzt sitze ich hier mit meinem Laptop auf meinem nach außen gewölbten Bauch und das Gefühl macht mich wütend. Obwohl ich immer noch Hunger habe. Eigentlich nicht verwunderlich, aber das Gefühl etwas im Magen zu haben ist unerträglich. Ich werde nicht in meine altes Muster zurückfallen. Ich werde weder das Essen loswerden, noch in die Küche gehen und noch mehr Essen. Dafür muss ich mich aber entscheiden, ob ich mich heute Abend noch wiege oder nicht. Da mein Gewicht heute Morgen schon nicht so ganz meinen Wünschen entsprach, sollte ich es eigentlich lieber lassen. Aber etwas in mir will sich wiegen. Und im Moment sieht es so aus, als ob es gewinnen würde.
26.7.11 20:11


Alltag #1

Gestern hatte mein Vater Geburtstag. Zu dem Stress, ausgelöst durch das Wissen, dass kein Weg am Essen vorbei führte, gab es zwei Vorfälle, die mich viel mehr unter Druck setzten. Zum Einen fragte mich meine Tante, ob ich abgenommen hätte. Ich schüttelte den Kopf, sah sie schief an, als ob das sehr weit hergeholt wäre und wechselte das Thema. Kurze Zeit später stand ich in der Küche und half meiner Mutter, als sie meinte, dass eine gute Bekannte unserer Familie, die Lehrerin an meiner Schule ist, dass sie gesagt hätte, ich hätte abgenommen. Ich habe nur gefragt, wann sie das gesehen haben soll, weil ich in letzter Zeit keine eng geschnittenen Kleider anhatte, doch anscheinend ist ihr das daran aufgefallen. Als wäre diese Situation mit meiner Mutter nicht schon schlimm genug gewesen, vor allem weil sie diesen Blick nach meiner Verneinung ihrer Frage aufsetzte, kam die Bekannte auch noch vorbei. Und sie hatte nichts anderes zu tun, als auf ihrem Weg von der Küche in den Garten zu verkünden, dass ich abgenommen hätte. Darauf meinte sie noch scherzhaft, dass ich ja wohl nicht von der Schule gestresst sein könnte, da die Ferien ja bald beginnen würden. Ich habe nur gelacht und gemeint, dass ich durch die vielen Medikamente, die ich in letzter Zeit nehmen musste, nicht so einen großen Appetit gehabt hätte. Das war ihr aber noch nicht genug und kurze Zeit später meinte sich nochmals, so als ob ich gar nicht anwesend wäre, dass ich echt dünn geworden wäre.
26.7.11 17:23


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